Dunkel ist es im Neubaugebiet Cottbus/Sachsendorf. Es ist der späte Vorabend des 1. Mai 2008. Doch der „Tag der Arbeit“ ist für viele hier kein Grund für Feierlaune. Arbeitslosigkeit und das triste Gesicht der Plattenbauten, steigende Lebenshaltungskosten und Kriminalität in einer Gegend, in der noch immer keine blühenden Landschaften ausgemacht werden können, treiben die meisten der Anwohner heute nicht in die teuren Bars und Cafés der Innenstadt, sondern lassen sie vor dem Fernseher Zeugen einer heilen Welt werden, die immer unerreichbarer erscheint.
Wir alle kennen ihn; wir alle schätzen ihn; wir alle freuen uns jedes Jahr aufs Neue auf ihn - den 1. Mai. Doch wissen wir auch, warum wir das tun? Ist es vielleicht möglich, dass dieser Tag mehr bedeutet als nur einen zusätzlichen freien Arbeitstag, mehr als die Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen die ersten Sonnenstrahlen des neu anbrechenden Frühlings zu genießen?
Der arbeitsame Tag endet und die nahende Dunkelheit kündet von einem beschaulichen Abend. Still und ruhig liegt das Dorf Niederkaina bei Bautzen wie viele der Oberlausitzer Siedlungen fast schon im Schlaf versunken. Doch von Beschaulichkeit kann an diesem Abend nicht gesprochen werden. Denn vom Trommelschlag geführt und ihrem Gewissen getrieben, haben sich wie aus dem Nichts kommend ca. 80 überwiegend junge Menschen eingefunden um der Opfer unserer „Befreier“ zu gedenken.
Unsere Eltern wünschten sich in der DDR nichts sehnlicher als ein Teil der BRD zu werden, ein Leben in Wohlstand, die Vorzüge der freien Marktwirtschaft genießen zu können. Heute wünschen wir - ihre Kinder - uns, wir hätten den Kapitalismus niemals kennen gelernt…
Sie traten auf wehrlos am Boden liegende und bereits mit Kabelbindern gefesselte Jugendliche ein. Sie schlugen einem jungen Mädchen die Brille vom Gesicht. Von einem jungen Mann ließen sie gar erst ab, als er sein eigenes Blut erbrach und mehrere Platzwunden an seinem Hinterkopf den Boden des Raumes in ein tiefes Rot tränkten.
Der "ursprünglich gut gemeinte" Multikulturalismus hat sich nach Ansicht des Oberrabbiners von Großbritannien, Jonathan Sacks (London), als "großer Irrtum" erwiesen. "Multikulturalismus hatte nicht Integration, sondern Abschottung bestimmter Gruppen zur Folge", schreibt Sacks in der "Jüdischen Allgemeinen".
Und wieder erreicht uns eine Meldung, in der ein Anwerbeversuch der BRD-Spitzelbehörde geschildert wird. Anhand der Fülle an Meldungen könnte man fast glauben, auf dieser Netzseite sollen die Leser nur verarscht werden. Dem ist leider nicht so. Alle gemneldeten Spitzelaktivitäten entsprechen der Realität. Nachfolgend das Gedankenprotokoll: