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Artikel 01.03.2008 |
| Freiheit für Erich Priebke! |
Diese Petition wurde nicht von uns selbst verfasst, sondern nur noch mal überarbeitet, sie soll jedem als Vordruck dienen, um Freiheit für den letzten Kriegsgefangenen und nun schon 95jährigen ehemaligen deutschen SS-Offizier Erich Priebke zu fordern. Falls uns irgendwelche Fehler bei der Überarbeitung des Textes unterlaufen sind, gebt das bitte hier bekannt, damit es von der Schriftleitung ausgebessert werden kann. Danke
Freiheit für alle Nationalisten! Solidarität, jetzt erst recht!
Italienische Botschaft
Hiroshimastr. 1
10785 Berlin
PETITION FÜR ERICH PRIEBKES FREIHEIT
Der deutsche SS-Offizier, Erich Priebke, wurde im italienischen Gefängnis Regina Coel in Haft genommen und befindet sich seither im Hausarrest, ohne jede Beachtung seiner Menschenwürde – seit 14 Jahren.
Hauptsturmführer Erich Priebke wird eines „Verbrechens“ beschuldigt, begangen in seinem legalen Dienst als deutscher Armeeoffizier, getreu seinem Eid für das Deutsche Reich. Als Soldat befolgte er die ihm gegebenen Befehle, gemäß der legalen Rechte unter dem Regiment des Kriegsrechts. Wie es auch die anderen Soldaten aller Länder in Zeiten des Kampfes taten und tun. Doch Erich Priebkes Verbrechen bestand darin, dass er nicht auf der Seite der siegreichen Kräfte stand, sondern auf der Seite der Besiegten.
Keiner der Sieger wurde je zur Verantwortung gezogen, obwohl diese das gleiche taten, oder sogar mehr, was im Falle Priebkes, da Besiegter, als Verbrechen betrachtet wird – betrachtet nicht durch Gerechtigkeit, sondern durch haßerfüllte Rache.
Im März 1944 befahl Generalfeldmarschall Kesselring die sogenannte Aktion bei den Ardeatinischen Höhlen, um die Verbrecher zu bestrafen, die einen mörderischen Terroranschlag auf deutsche Soldaten verübten.
Generalfeldmarschall Kesselring wurde nach dem Krieg nicht deswegen belangt, auch keine anderen Beteiligten. Aber vor allem: Bedenken Sie ehrlich und ernsthaft, was jetzt, in unseren Tagen, vor sich geht im Namen des „Krieges gegen den Terror“!
Es ist pures Unrecht und nichts anderes als eine Schande für eine zivilisierte Nation, einen einzelnen Soldaten wegen eines „Verbrechens“ zu bestrafen und ihn gefangen zu halten – jetzt, da 63 Jahre seit diesem Krieg vergangen sind, jetzt, da dieser tapfere und wahrhaftige Mann 95 Jahre alt wird! Man muss sich immer vor Augen halten, dass Hauptmann Erich Priebke nichts anderes tat, als den ihm gegebenen Befehlen Folge zu leisten, welche wiederum sowohl auf den Gesetzen des Deutschen Reiches beruhten als auch auf dem internationalen Kriegsrecht.
Nach dem Krieg übersiedelte Erich Priebke nach Argentinien und lebte dort mit seiner Frau und seinen Kindern ein anständiges und ehrliches Leben. Nach 50 Jahren wurde er an Italien ausgeliefert.
Erich Priebke stritt seine Rolle bei der Ardeatinischen Aktion niemals ab; doch bedenken Sie: er handelte als Soldat als er seine Befehle ausführte – und er handelte gemäß dem vom Kriegsrecht gegebenem Recht. Erich Priebke ist immer noch ein Kriegsgefangener der Alliierten. Er ist Europas letzter Kriegsgefangener und Europas ältester Häftling.
Es ist gedankenlos und eine Kulturschande, einen 95jährigen Mann gefangenzuhalten und ihm die Möglichkeit eines ehrenwerten Daseins zu verwehren. Vor allem ist es eine Schande für Italien, sofern sich Italien als zivilisierte Nation betrachtet. Denken Sie daran, wie viele deutsche Soldaten in jenem Krieg ihr Blut vergossen und ihre jungen Leben furchtlos und mutig opferten: nicht für Deutschland, sondern für die Interessen und in Unterstützung Italiens, das sich in Afrika und auf dem Balkan selber in Schwierigkeiten gebracht hatte – Deutsche fielen dort reihenweise für Italien!
Und dafür zeigt Italien seine ganz besondere Form der Ehrerbietung und des Dankes, indem es einen 95jährigen deutschen Soldaten als Gefangenen hält, mehr als 63 Jahre nach Ende des Krieges. Ist dies das wahre Gesicht jener Nation, die als Erbe des Römischen Reiches betrachtet wird, welches die Welt bewundert wegen seiner Kultur und Zivilisation?
Lesen Sie, was ein junger Finne zu diesem Thema zu sagen hat:
Als junger, 20jähriger Finne bin ich mir völlig darüber bewusst, dass auch mein Land Hilfe von Deutschland erhielt, von der Wehrmacht und ihren Soldaten, als es in größten Schwierigkeiten war, in seiner Existenz bedroht und im Überleben seiner Menschen. Und, wie Italien, wurden wir schließlich zu „Gegnern“ Deutschlands – doch in Wahrheit nur nach außen, aufgrund der verwickelten und verwunschenen Entwicklungen militärischer und politischer Art. Doch es ist nicht vergessen und es wird niemals vergessen sein, dass Deutschland heldenhaft und treu an unserer Seite stand und die Leben seiner jungen Soldaten opferte als Finnland in Schwierigkeiten war. Im Gegensatz zu Italien würde Finnland niemals so tief sinken, einen deutschen Soldaten als Gefangenen zu halten, einen derer, die ihr Leben für unseres riskierten, und der nichts anderes getan hat als das, was sowohl durch militärischen Befehl legitimiert war, als auch durch das Kriegsrecht.
Diese Worte zeigen Ihnen, dass auch junge Europäer anderer Nationen die Vorgänge in Ihrem Lande im Auge haben und sich entsprechende Gedanken machen.
Sie sollten auch immer daran denken, dass sich die weltpolitische Lage jederzeit sehr plötzlich und gründlich ändern kann. Was, wenn dann alle italienischen Soldaten, die an der Besetzung und sonstigen militärischen Operationen im Irak beteiligt waren, vor Gericht gestellt und als Kriegsverbrecher verurteilt werden? Denn es ist bekannt, dass der Angriff auf den Irak mit puren Lügen begründet war und es sich dabei also um ein schweres Kriegsverbrechen handelt. Das bedeutet: Im Gegensatz zu Erich Priebke waren diese italienischen Soldaten weder legitimiert durch das Kriegsrecht, noch durch sonst ein internationales Recht. Bedenken Sie das!
Mit dieser Petition geben wir unsrer Hoffnung Ausdruck, dass sie Ihren Einfluss geltend machen für Erich Priebkes Freiheit und die Wiedergewinnung seiner Ehre. Seien Sie sich bewusst, dass dieser Mann am 29. Juli 96 Jahre alt wird – Erich Priebke an diesem Tag in Freiheit zu sehen, würde zuerst und letztendlich ein Gewinn für Italien sein, das andererseits für alle Zeit mit diesem bestimmten Makel behaftet wäre, wenn immer die Augen der Geschichte auf unsere Zeit zurückblicken. Die haßerfüllte Ungerechtigkeit gegen einen 95jährigen Mann, der nichts anderes tat, als den ihm gegebenen Befehlen zu folgen – wie alle echten Soldaten es zu allen Zeiten und überall taten und tun, auch Italiener – gemäß dem Kriegsrecht, und noch dazu über 63 Jahre zurückliegend, dieses Unrecht mag jetzt einige haßerfüllte aber einflußreiche Personen im Hintergrund zufriedenstellen, aber es wird mit Sicherheit zu einer bleibenden Schande für Italien werden in den Augen aller kommenden Generationen.
Freunde Erich Priebkes |
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