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Artikel 01.05.2008 |
| 1. Mai - Der Feiertag ohne Seele |
Wir alle kennen ihn; wir alle schätzen ihn; wir alle freuen uns jedes Jahr aufs Neue auf ihn - den 1. Mai. Doch wissen wir auch, warum wir das tun? Ist es vielleicht möglich, dass dieser Tag mehr bedeutet als nur einen zusätzlichen freien Arbeitstag, mehr als die Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen die ersten Sonnenstrahlen des neu anbrechenden Frühlings zu genießen?
Wir leben in einer Zeit, in der nur noch wenige Mitglieder einer Wohlstandsgesellschaft wissen, dass genau dies der Fall ist. Die Wurzeln dieses wichtigen Tages reichen zurück bis ins Jahr 1886, als die nordamerikanische Arbeiterbewegung zur Durchsetzung des Achtstundentages zum Generalstreik aufrief. Daraufhin kam es zu Massenstreiks und Demonstrationen, bei denen mehr als 200 Arbeiter verletzt wurden und mehrere Menschen ihr Leben lassen mussten.
Dies war eine Zeit, in der die Menschen ihre Stimme erhoben und auf die Straße gingen, um unter Einsatz ihres Lebens die Verbesserung ihrer Existenzgrundlagen und deren Durchsetzung einzufordern. Der 1. Mai war geboren als „Kampftag der Arbeiterbewegung“.
Seit dieser Zeit gab es, wo auch immer Unrecht und Unterdrückung der Arbeiterklasse herrschten, keinen geeigneteren Tag den Unmut des Volkes auf die Straße zu tragen und die Herrschenden zum Erzittern zu bringen, als den 1. Mai.
Angekommen im Jahre 2008 ist von dem Protest und der Stimme des Volkes nichts mehr zu spüren. Wohin das Auge blickt, blickt es in fröhliche unbeschwerte Gesichter. Akribisch vorbereitete 1. Mai-Feiern schmücken die Dorf- und Stadtplätze Deutschlands. Keine Spur von kritischer Auseinandersetzung mit der heutigen Situation der Arbeiter. Und auch die so genannte „Linke“, welche sich ja gern als ernsthafte Vertretung der Belange und Wünsche der Arbeiterklasse darstellt, wird es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen lassen ihre Parteigenossen und Wähler zum gemütlichen Beisammensein bei Bier und Bockwurst auf diversen Volksfesten einzuladen.
Blickt man hinter die Fassade dieser „Arbeiterpartei“, wird schnell klar, dass ihr und ihren Amtsinhabern gar keine andere Wahl bleibt, als dem gemeinen Volk eine heile Welt vorzuspielen, in der es keine ernst zu nehmenden Probleme für die Arbeiter mehr gibt. Schließlich ist „Die Linke“ ja selbst Teil des BRD-Systems, welches sich dem lebens- und menschenfeindlichen Kapitalismus verschrieben hat. Doch gerade der Kapitalismus und das dazugehörige Zins- und Zinseszinssystem sind es, welche zu den gravierenden Problemen führen, mit denen ein ehrlicher Arbeiter auch heute noch, entgegen aller Ansichten, zu kämpfen hat: Massenarbeitslosigkeit und Dumpinglöhne.
Da wirtschaftliche Unternehmen immer gezwungen sind sich bei einigen Großkapitalisten, also Aktionären, Geld zu leihen, wachsen deren Schulden aufgrund der immensen Zinslast jährlich exponentiell, also unnatürlich schnell, an. Um diese zinsverursachte Schuldenlast begleichen zu können, sind zahlreiche Unternehmen gezwungen Jahr für Jahr Mitarbeiter zu entlassen und die Gehälter zu minimieren, selbst wenn das Unternehmen Rekordgewinne erzielt. Während also einige wenige Großkapitalisten ihr Geld nur durch Zinsgewinn nahezu mit jeder Sekunde vermehren, werden immer mehr Menschen dazu gezwungen, ihr Leben in Arbeitslosigkeit und Armut zu verbringen. „Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer“ es klingt wie eine abgedroschene Phrase, doch es zeigt nur, wie lange dieser Zustand schon existiert.
Diese Missstände sollten eigentlich für jeden Arbeiter Grund genug sein, am 1. Mai auf die Straße zu gehen und seinen Unmut laut und deutlich kundzutun, doch auch in diesem Jahr wird dieser Tag wieder ungenutzt verstreichen, während einige wenige ihr Luxusleben auf Kosten der Allgemeinheit finanzieren.
1. Mai - ein Kampftag, der seine Seele verloren hat. Wir rufen Sie auf gemeinsam mit uns, den Nationalen Sozialisten Deutschlands, die sich konsequent für die Abschaffung des Kapitalismus einsetzten, diesen wichtigen Tag wieder zum Leben zu erwecken. Schließen Sie sich uns an und kämpfen Sie mit uns für ein gerechteres und sozialeres Deutschland! |
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