Blickpunkt Lausitz |
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Presse 06.06.2007 |
| Rechte bauen an Strukturen |
Hoyerswerda. Die zunehmende Zusammenarbeit
zwischen Freien Kameradschaften der rechtsextremen Szene und der Jugendorganisation der NPD, der JN, in
Sachsen wird besonders in Hoyerswerda öffentlich sichtbar. Das geht aus einem kürzlich vom sächsischen Landesamt für Verfassungsschutz vorgelegten Bericht
für das vergangene Jahr hervor. "Deutlicher Ausdruck hierfür ist der Anschluss der Freien Aktivisten Hoyerswerdas (FAH) an den lokalen JN-Stützpunkt", heißt es in dem jährlich herausgegebenen Kurzbericht. Die FAH war im letzten Jahr geschlossen zur JN übergetreten (TAGEBLATT berichtete). Der Chef der Gruppe leitet den Stützpunkt. Insgesamt gibt es in
Sachsen nun neun JN-Stützpunkte, vier mehr als 2005. Das ist nur ein Beispiel aus dem Bericht für den Aufbau von Strukturen in der rechten Szene. Der Verfassungsschutz berichtet auch über zunehmende öffentliche Aktivitäten der Rechten. Dazu gehören Demonstrationen und Plakataktionen. Hoyerswerda wird in dem Bericht im Zusammenhang mit nicht
angemeldeten Spontandemonstrationen erwähnt.
Vom linken politischen Rand berichtet der
Verfassungsschutz über die Hoyerswerdaer Gruppe der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP). Sie habe sich am 1. Mai (Tag der Arbeit) und am 1. September (Weltfriedenstag) 2006 in der Elster-Stadt und in Weißwasser öffentlich präsentiert. Zudem gab sie im
vergangenen Jahr die erste Ausgabe ihrer
Mitgliederzeitschrift "Rote Lausitz" heraus.
Von Thomas Mielke
Sächsische Zeitung - 06.06.2007 |
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