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Presse 05.04.2007 |
| Spremberg will braunen Spuk beenden |
Spremberg. Gegen die Besudelung der Gedenkstätte Georgenberg durch Rechtsextremisten will sich die Stadt Spremberg jetzt verstärkt zur Wehr setzen.
"Wenn dort von den falschen Leuten Kränze
niedergelegt werden und nicht genehmigte
Versammlungen stattfinden, ist das Hausfriedensbruch", so Bürgermeister Klaus-Peter Schulze bei der gestrigen Sitzung der Stadtverordneten. Immer wieder nutzen
Veteranen der SS-Division "Frundsberg" und Neonazis die Gedenkstätte als Versammlungsort.
Auch die Polizei will die Rechten nicht dulden. "Spremberg darf keine braune Perle der Lausitz werden", so Polizeiwachenleiter Frank Baum. Er befürchtet, dass die Stadt als Ausweichort für die Nazi-Aufmärsche in Halbe (Dahme-Spree) ins Visier gerät. Erst am 17. März hatten Rechtsextremisten in Spremberg demonstriert. (rak)
Sächsische Zeitung - 05.04.2007 |
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