Blickpunkt Lausitz |
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Broschüren |
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Artikel 22.11.2008 |
| Was wir als Verpflichtung erkannten – Zum Heldengedenken 2008 |
Die letzten Gespräche verstummen, als das Kommando erhallt: "Fackeln an"! Reihe um Reihe erschließt das Licht die Formation, erleuchtet den dunklen Raum um uns herum und zeichnet tiefe Schatten in die Gesichter. Die Ersten durchschreiten schon das Tor zum Friedhof. Im hellen Schein der Fackeln wird nun das Ausmaß der hier Versammelten sichtbar.
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Artikel 22.11.2008 |
| Innenministerium für Staatssicherheit in Schwarzheide - Neunter gemeldeter Anwerbeversuch 2008 |
Was so unendlich weit weg klang, als unsere Eltern von den Methoden der Staatssicherheit, der Verfolgung und Unterdrückung in der DDR sprachen, ist nun plötzlich wieder zur Gegenwart geworden. So unternahmen einen Tag nach dem Heldengedenken zum wiederholten Male Agenten des Apparates einen Anwerbeversuch in der Lausitz. Sie lauerten den jungen Mann in den Straßen seiner Heimatstadt auf und versuchten ihn in bekannter Art einzuschüchtern. |
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Artikel 16.11.2008 |
| Kurzmeldung: Heldengedenken in der Lausitz |

Zum diesjährigen Heldengedenken versammelten sich am Freitagabend 230 Widerstandskämpfer zu einer Feierstunde in Südbrandenburg, um den Gefallenen des Krieges, den Opfern von Flucht und Vertreibung und den in Internierungslagern der Sieger zu Tode gequälten zu gedenken. |
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Artikel 16.11.2008 |
| Zum Volkstrauertag am 16. November 2008 - Gegen das Vergessen! |
Wir schreiben das Jahr 1945 – nach der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht am 8. Mai. Es herrschen die “wilden Wochen”. Pläne, die am grünen Tisch irgendwo in Washington und sonst wo dafür entworfen wurden, wie mit den Deutschen nach dem Kriege zu verfahren sei, zerschellen an der Realität. Es fehlen Weisungen und Befehle. Die Kommandeure und Kampfverbände der Westalliierten handeln auf eigene Faust im rechtsfreien Raum. Sie zerstören, plündern, verhaften willkürlich, verschleppen blindwütig, foltern, vergewaltigen und morden. Die Bestie Mensch tobt sich in blindem Haß am deutschen Volke aus, das zum Freiwild wurde. |
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Artikel 09.11.2008 |
| Keine Zukunft für uns |
Ruhig ist es als der Fotoapparat gegen Mittag die Bilder eines fast verwaisten Ortes aufnimmt. Nur hin und wieder bewegt sich die große Abrissmaschine und reißt tiefe, klaffende Wunden in den berstenden Stahlbeton. Dies alles geschieht in Zittau, Ostsachsen, genauso wie in der gesamten Lausitz, in Sachsen, in Mitteldeutschland, wie in unserem gesamten Deutschland. Und die Wunden die da mit Gewalt aufgerissen werden, klaffen überall und künden unserem Volk von seinem nahenden Ende.
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